WARUM KLEIDUNG DEN UNTERSCHIED MACHT
Kleidung ist eine der effektivsten Möglichkeiten, die UV-Belastung bei der Arbeit zu reduzieren. Im Gegensatz zu Sonnenschutzmitteln muss sie nicht erneut aufgetragen werden und schützt unabhängig davon, ob man daran denkt. So bleiben große Teile des Körpers während des gesamten Arbeitstages geschützt.
Allerdings bietet nicht jede Arbeitskleidung den gleichen Schutz. Ein Standard-T-Shirt mag leicht und komfortabel sein, garantiert jedoch keinen zuverlässigen UV-Schutz. Arbeitskleidung, die speziell für den UV-Schutz entwickelt und getestet wurde, sorgt für eine gleichbleibend verlässliche Schutzwirkung.
Wenn Schutz davon abhängt, daran zu denken, ist er nicht zuverlässig. Genau hier macht Kleidung den Unterschied.
EN 13758 UND UPF: WORAUF SIE BEI UV-SCHUTZKLEIDUNG ACHTEN SOLLTEN
Nicht jeder UV-Schutz ist sichtbar. Deshalb machen Normen den Unterschied. Die europäische Norm EN 13758 legt fest, wie UV-Schutzkleidung geprüft und gekennzeichnet wird, sodass Sie genau wissen, welches Schutzniveau Sie erhalten.
Der wichtigste Indikator ist der UPF (Ultraviolet Protection Factor). Er zeigt, wie viel UV-Strahlung vom Gewebe blockiert wird:
- UPF 40+: ausgezeichneter Schutz
- UPF 50+: höchster Schutz, blockiert rund 98 % der UV-Strahlung
Für den professionellen Einsatz bieten nach EN 13758-2 zertifizierte Kleidungsstücke mit UPF 40+ oder 50+ eine verlässliche Orientierung.
In der Praxis bedeutet das, über Komfort oder Aussehen hinauszuschauen. Achten Sie auf:
Nachgewiesene Zertifizierung (EN 13758-2)
Funktionale Abdeckung, z. B. lange Ärmel und Kragen
Leichte und atmungsaktive Materialien für warme Bedingungen
Kombinierbarkeit mit weiteren Anforderungen wie hoher Sichtbarkeit
Achten Sie auf das EN 13758 Label
Nicht jeder UV-Schutz ist sichtbar. Das Label steht für geprüften und zertifizierten UV-Schutz bei der Arbeit.
VOM OPTIONALEN ZUM ERWARTETEN SCHUTZ
UV-Belastung wird in ganz Europa zunehmend als berufliches Risiko bei Arbeiten im Freien erkannt.
In Ländern wie Deutschland und Österreich ist dies bereits fest in Sicherheitsrichtlinien verankert. In Österreich ist der Schutz vor Hitze seit 2026 auch konkret geregelt. Insgesamt rücken Maßnahmen zum Hitze- und UV-Schutz im Arbeitsschutz zunehmend in den Fokus.
In Belgien, den Niederlanden und Frankreich gilt dieselbe Verantwortung im Rahmen der allgemeinen Fürsorgepflicht.
Auch dort, wo UV-Schutzkleidung nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist, entwickeln sich die Erwartungen klar in diese Richtung.
In der Praxis bedeutet das, über herkömmliche Sommer-Arbeitskleidung hinauszugehen und gezielt Kleidungsstücke zu wählen, die die UV-Belastung bei der Arbeit reduzieren.
UV-SCHUTZ BEI SYNQ
Bei SYNQ wird UV-Schutz dort integriert, wo er entscheidend ist.
Ausgewählte Kleidungsstücke kombinieren Schutz, Komfort und Funktionalität, ohne dass Profis Kompromisse eingehen müssen. Leichte Materialien und durchdachte Designs sorgen für hohen Tragekomfort bei warmen Bedingungen, sodass Schutz nicht auf Kosten des Komforts bei der Arbeit geht.
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